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CeBIT: Parkplatz per SMS oder Chipkarte / Autofahrer zahlen mit T-Systems-Lösung über Handy und Telefonsäule Frankfurt (ots) - Der Parkschein aus Papier ist passee. T-Systems zeigt auf der CeBIT zwei Lösungen, wie Kommunen künftig das Bezahlen von Parkgebühren vereinfachen und gleichzeitig Verkehrsströme lenken. Möglich macht dies ein Hightech-Mix aus Informations- und Kommunikationstechnologie. Künftig brauchen Autofahrer weder Scheinautomat noch Kleingeld, um ihre Parkgebühren zu bezahlen. T-Systems präsentiert auf der weltgrößten Computermesse, wie dies entweder an öffentlichen Telefonsäulen mit Chipkarte oder alternativ über Handy per SMS geht. An öffentlichen Telefonstelen auf dem Parkplatz zahlen Verkehrsteilnehmer bar oder per Geld-, Kredit- oder Telefonkarte: Dazu geben sie das Kennzeichen ihres Fahrzeuges und die gewünschte Parkdauer ein. Ein elektronisches System in den Säulen leitet die Angaben dann über ein Netz an eine von der Stadt oder von T-Systems betriebene Bezahlplattform, die den Standort der Säule auf dem Parkplatz automatisch erkennt. Die Plattform registriert die gewählte Zahlungsart. Bezahlt der Nutzer elektronisch, bucht das System den Geldbetrag von seiner Karte ab. Die Kontrolleure nutzen ein GPRS-fähiges (General Packet Radio Service) Endgerät, um zu prüfen, ob der Kraftfahrzeugfahrer seine Parkgebühr gezahlt hat. Über diesen PDA (Personal Digital Assistant) greifen sie auf die Bezahlplattform zu. Senden sie das Kennzeichen des Fahrzeuges an das Rechenzentrum, meldet ihnen das System, ob der Autofahrer gezahlt hat und für wie lange. Parken per SMS in Lemgo Eine Alternative ist das Buchen und Zahlen mit Handy. Im ostwestfälischen Kreis Lippe startete die Alte Hansestadt Lemgo Anfang 2006 das Pilotprojekt "OWL-Parking" (www.owl-parking.de). Hier senden Autofahrer vom Parkplatz aus eine SMS (Short Message Service) mit der Nummer ihres Stellplatzes und der gewünschten Parkdauer an den Betreiber des Parkraumes. Hinweisschilder zeigen ihnen die jeweilige Stellplatznummer für die SMS an. Alternativ ist das Parken ohne Zeitangabe möglich. Hier muss beim Wegfahren eine weitere SMS gesendet werden, um den Parkvorgang zu beenden. Das von T-Systems entwickelte E-Payment-System ermittelt die Kosten und schickt monatlich eine Rechnung an den Kunden. Die Überwachung erfolgt ebenfalls über ein mobiles Endgerät. Um den Dienst zu nutzen, muss sich der Kunde zunächst unter www.owl-parking.de registrieren. Dort gibt er unter anderem seine Handynummer und das Kfz-Kennzeichen seines Autos ein. Das System lässt mehrere Kfz- oder Handynummern zu. Auch die Sachbearbeiter in den Kommunen wissen die Vorzüge der E‑Payment-Lösung zu schätzen: Sie können nun die Bürger gleich an der Telefonsäule bezahlen lassen und verbuchen die Zahlungseingänge per Mausklick. Und dies nicht nur in den internen Fachanwendungen, sondern auch gleich im jeweiligen Kassen- und Finanz-System. Effizientes Parkleitsystem Setzen Städte beide Lösungen vollständig miteinander kombiniert ein, schaffen sie sich damit die Basis für ein effizientes Parkleitsystem. Die zentrale E-Payment-Plattform besitzt dann jederzeit aktuelle Informationen darüber, inwieweit die verfügbaren Plätze ausgelastet sind. Dies ist mit den heutigen Automaten nicht möglich, weil diese lediglich die Parkgebühr registrieren, nicht aber den dazugehörigen Stellplatz. Originaltext: T-Systems Enterprise Services GmbH

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